Mensch, wo bist du?
1. Die Schöpfung freute sich,
als er durch seinen Wundergarten ging,
der Abend war recht milde.
Nur einer duckte sich,
obwohl er grad an ihm besonders hing,
ein Werk zu seinem Bilde.
Mensch, wo bist du?
Hast du meine Stimme nicht gehört?
Mensch, wo bist du?
Was hat dein Vertraun´ in mich zerstört?
2. Die Schöpfung seufzte tief,
als bald der erste Brudermord geschah,
ganz heimlich, still und leise.
Doch schrie das Blut des Bruders laut zum Himmel,
der das ganze Elend sah,
er braucht keine Beweise.
Refrain
Zwischenspiel
Refrain
3. Die Schöpfung ängstigt sich,
er hat nicht mehr als diese eine Welt,
sie ist ihm nur geliehen.
Wann endlich stellt er sich dem Werk,
für das der Schöpfer ihn am Leben hält?
Er kann nicht ständig fliehen.
Refrain
als er durch seinen Wundergarten ging,
der Abend war recht milde.
Nur einer duckte sich,
obwohl er grad an ihm besonders hing,
ein Werk zu seinem Bilde.
Mensch, wo bist du?
Hast du meine Stimme nicht gehört?
Mensch, wo bist du?
Was hat dein Vertraun´ in mich zerstört?
2. Die Schöpfung seufzte tief,
als bald der erste Brudermord geschah,
ganz heimlich, still und leise.
Doch schrie das Blut des Bruders laut zum Himmel,
der das ganze Elend sah,
er braucht keine Beweise.
Refrain
Zwischenspiel
Refrain
3. Die Schöpfung ängstigt sich,
er hat nicht mehr als diese eine Welt,
sie ist ihm nur geliehen.
Wann endlich stellt er sich dem Werk,
für das der Schöpfer ihn am Leben hält?
Er kann nicht ständig fliehen.
Refrain